11.03.2026
Vor Kurzem hat die Arbeiterkammer Bilanz darüber gezogen, was im Jahr 2025 für die 4 Millionen AK-Mitglieder erreicht hat. Ich möchte dazu eine Zahl besonders hervorheben: 948 Millionen Euro – so viel haben die Expertinnen und Experten der AK in ganz Österreich für die Menschen herausgeholt. Dabei geht es um Fälle im Arbeitsrecht, bei Insolvenzen, Konsument:innenschutz, Steuerrecht oder im Bereich der Sozialversicherungen. 948 – das ist eine hohe Zahl, die uns überhaupt nicht freut. Denn das bedeutet ja, dass die Arbeitswelt in vielen Bereichen ganz und gar nicht in Ordnung ist. Vor Kurzem hat die Arbeiterkammer Bilanz darüber gezogen, was im Jahr 2025 für die 4 Millionen AK-Mitglieder erreicht hat. Ich möchte dazu eine Zahl besonders hervorheben: 948 Millionen Euro – so viel haben die Expertinnen und Experten der AK in ganz Österreich für die Menschen herausgeholt. Dabei geht es um Fälle im Arbeitsrecht, bei Insolvenzen, Konsument:innenschutz, Steuerrecht oder im Bereich der Sozialversicherungen. 948 – das ist eine hohe Zahl, die uns überhaupt nicht freut. Denn das bedeutet ja, dass die Arbeitswelt in vielen Bereichen ganz und gar nicht in Ordnung ist.
Zum Beispiel für einen Kollegen in einem Metallbetrieb: Mit 56 ist er überraschend gekündigt worden, nach 35 Jahren. Offiziell wegen Stellenabbau, in Wahrheit hat der Betrieb ihn durch einen jüngeren und billigeren Leiharbeiter ersetzt. 60.000 Euro – das haben wir für diesen Kollegen dann vor Gericht herausgeholt. Oder eine Praktikantin, die in einem Betrieb in Niederösterreich voll mitgearbeitet hat. Am Ende des Praktikums hat sie nur 200 Euro und einen Geschenkkorb bekommen. Wir haben für sie vor Gereicht 2.400 Euro herausgeholt. Und nicht immer geht es um die Arbeitswelt: Ein Baby kämpft mit epileptischen Anfällen und massiven körperlichen Beeinträchtigungen. Die Pensionsversicherungsanstalt lehnt den Antrag auf Pflegegeld ab. Wir sind dagegen gerichtlich vorgegangen – das Baby hat jetzt Pflegestufe 6!
948 Millionen – und die Zahl steigt von Jahr zu Jahr, 2024 waren es 824 Millionen, 645 Millionen waren es 2023. Ich möchte nie erleben müssen, dass diese Zahl auf 1 Milliarde ansteigt. Das geht – wenn sich die Betriebe an alle Regeln und Gesetze halten, und wenn die Bundesregierung die richtigen Maßnahmen setzt – zum Beispiel härtere Strafen für Betriebe, die ihre Beschäftigten übers Ohr hauen. Wir sind immer an der Seite unserer Mitglieder – das ist unser Job und das macht sonst niemand.
















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