Sayı | Ausgabe: 240 (13.10.2021)
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salihsunar-miniAvrupa Birliği Mahkemesi (EuGH) Türk vatandaşlarının lehine bir karar daha aldı. Karar tarihi 15.11.2011, Sayı C-256/11. Avrupa Birliği Mahkemesinin (EuGH) son almış olduğu karara göre Türkiye ve Avrupa Birliği arasında 1963 yılından bu yana yapılan anlaşmalar ve alınan kararlar çerçevesinde Avrupa Birliği ülkeri bu yürülükte olan anlaşma ve kararların aksine Türk vatandaşlarının buraya göçünü ve burada çalışmalarını kararların alındığı tarihten sonra kısıtlıyamaz ve zorlaştıramaz. Bu durumda Avusturya'nın yürülüğe koyduğu 21 yaş sınır ve Avusturya'ya gelmeden önce Almanca öğrenme şartı yukarıda belirtildiği gibi anlaşmalara ve AB'nin karar ve karanamelerine aykırıdır. Bundan dolayı Avusturya Avrupa Birliği Mahkemesinin (EuGH) aldığı bu son şüphe bırkmaz kararına göre 21 yaş sınırını ve Almanca şartını acilen kaldırması gerekiyor. Avrupa Birliği Mahkemesinin almış olduğu bu sevindirici karara göre Avusturya'nın AB'ye girmesinden sonra yürülüğe geçirdiği ve Türk vatandaşlarının haklarını kısıtlayan her yasal düzenleme geçersiz olacak. Integrationsvereinbarung, Almaca öğrenme şarti, 21 yaş sınırı ve Aile birleşiminde yeterli gelir beyanı gibi düzenlemeler AB anlaşmalarına ve AB Mahkmemesinin aldığı kararlara aykırı ve bir an önce yeniden düzenlenmesi gerekiyor. Umarız Avusturya bu durumda kafasını deve kuşu misali kuma gömmez ve yasal değişiklikleri bir an önce gerçekleştirir. Beschränkung der Familienzusammenführung Der EuGH (Europäischer Gerichtshof) hat in seiner Entscheidung vom 15.11.2011, C-256/11 nochmals bekräftigt, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ab Inkrafttreten des Beschlusses Nr. 1/80 keine fremdenrechtliche Bestimmungen, welche die Einwanderung bzw. Zuzug von türkischen Staatsbürgern in das jeweilige Bundesgebiet erschweren, erlassen können. In dem genannten Urteil stellt das EuGH folgendes fest. "Nach seinem Art 2 Abs 1 hat das Assoziierungsabkommen zum Ziel, eine beständige und ausgewogene Verstärkung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien unter voller Berücksichtigung der Notwendigkeit zu fördern, dass hierbei der beschleunigte Aufbau der türkischen Wirtschaft sowie die Hebung des Beschäftigungsstandes und der Lebensbedingungen des türkischen Volkes gewährleistet werden. Art 12 des Assoziierungsabkommens lautet: Die Vertragsparteien vereinbaren, sich von den Artikeln [39 EG], [40 EG] und [41 EG] leiten zu lassen, um untereinander die Freizügigkeit der Arbeitnehmer schrittweise herzustellen. In Art. 13 des Abkommens vereinbaren die Vertragsparteien, sich von den Artikeln [43 EG] bis [46 EG] und [48 EG] leiten zu lassen, um untereinander die Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit aufzuheben." Art 13 des Beschlusses Nr. 1/80 bestimmt: "Die Mitgliedstaaten der Gemeinschaft und die Türkei dürfen für Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen, deren Aufenthalt und Beschäftigung in ihrem Hoheitsgebiet ordnungsgemäß sind, keine neuen Beschränkungen der Bedingungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt einführen." Der EuGH tritt sodann in dem genannten Urteil vom 15.11.2011, C-256/11, Rz 102, Punkt 2., dass aufgrund der zwischen der Republik Türkei und der Europäischen Gemeinschaft unterzeichneten Abkommen und Zusatzprotokolle (siehe Verordnung EWG Nr. 2760/72) der Erlass einer neuen Regelung, die restriktiver ist als die Vorgängerregelung, mit der ihrerseits eine frühere Regelung gelockert wurde, die die Bedingungen für die Ausübung der Niederlassungsfreiheit türkischer Staatsangehöriger zum Zeitpunkt des Inkfrafttretens des Zusatsprotokolles im Hoheitsgebiet des fraglichen Mitgliedstaates betraf, als neue Beschränkung im Sinne des Artikels 41 Abs 1 Verordnung 2760/72 anzusehen. Der EuGH bringt unmissverständlich zum Ausdruck, dass zwischen der EU und der Republik Türkei zahlreiche Abkommen bestehen, welche den Mitgliedstaaten verwehren, den Aufenthalt und Beschäftigung der türkischen Arbeitnehmer im EU-Raum zu erschweren. Die Mitgliedstaaten dürfen das Leben der türkischen Staatsbürger bzw. Arbeitnehmer entgegen dieser Abkommen bzw. EU-Verordnungen nicht unnötig schwer machen.
Köşe Yazarları | Autoren
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