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12.04.2023

Die Schere öffnet sich immer weiter. Einer steigenden Nachfrage an Fachkräften (und oft auch an Arbeitskräften) steht ein geringer werdendes Angebot an geeigneten Mitarbeitern gegenüber. Zudem verabschiedet sich die Babyboomer-Generation immer stärker in die Pension. Deshalb ist es notwendig, an vielen Schrauben zu drehen. Ohne Menschen mit guter Ausbildung wird wirtschaftlicher Erfolg als Basis unseres gesellschaftlichen Wohlstands deutlich schwieriger zu realisieren sein.Die Schere öffnet sich immer weiter. Einer steigenden Nachfrage an Fachkräften (und oft auch an Arbeitskräften) steht ein geringer werdendes Angebot an geeigneten Mitarbeitern gegenüber. Zudem verabschiedet sich die Babyboomer-Generation immer stärker in die Pension. Deshalb ist es notwendig, an vielen Schrauben zu drehen. Ohne Menschen mit guter Ausbildung wird wirtschaftlicher Erfolg als Basis unseres gesellschaftlichen Wohlstands deutlich schwieriger zu realisieren sein.
Faktum ist, dass Frauen in vielen Berufen, aber auch in Leitungsfunktionen in Unternehmen unterrepräsentiert sind. Damit liegt ein großes Potenzial brach: an Fachkräften, aber auch an Know-how. Gemischte Teams in Unternehmen (was das Geschlecht betrifft, aber auch das Alter) sind erfolgreicher. Ganz abgesehen davon, dass sich unser Fachkräfteproblem in Zukunft noch verschärfen wird, wenn wir nicht aktiver werden.
Gleiche ChancenDaher ist es wichtig, dass wir junge Frauen für Technik begeistern, für MINT-Fächer, für die Lehre, für Unternehmen und die Wirtschaft. Ebenso ist es ein Gebot der Stunde, für gleiche Chancen für alle zu sorgen – zum Beispiel durch Kinderbetreuungsangebote. Die sind in Wien vielleicht besser, als in anderen Bundesländern, aber trotzdem noch ausbaufähig, vor allem was die Randzeiten betrifft. Damit wir – möglichst bald – nicht mehr über Frauenberufe, Männerberufe oder Frauen in Männerberufen diskutieren müssen.

Köşe Yazarları | Autoren
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