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17.01.2023

„Arbeiten wir heuer stärker an Lösungen“

Wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass ein Virus schwerwiegende, weltweite Auswirkungen hat? Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass es wieder Krieg in Europa gibt? Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir zweistellige Inflationsraten haben werden?Wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass ein Virus schwerwiegende, weltweite Auswirkungen hat? Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass es wieder Krieg in Europa gibt? Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir zweistellige Inflationsraten haben werden?
Dennoch: Wer hätte zu Beginn der Pandemie gedacht, dass der Wirtschaftsstandort Wien diese überdurchschnittlich gut bewältigen kann? Wer hätte vor einem Jahr damit gerechnet, dass die kalte Progression abgeschafft wird?
Das stimmt trotz aller Unwägbarkeiten optimistisch. Weil der Wirtschaftsstandort Wien viel zu bieten hat, weil er vielfältig ist, weil seine Unternehmen innovativ und flexibel sind. Und: Weil wir es in diesem Land grundsätzlich schaffen, Lösungen zu entwickeln.
Große AufgabenDie letztere, aber umso wichtigere Kompetenz werden wir heuer verstärkt ausspielen müssen – das auch als Hinweis an die Politik. Denn die Aufgaben sind groß. Stichwort Energie: Es braucht eine praxistaugliche Strompreiskompensation, einen gebündelten Gas-Einkauf auf europäischer Ebene, die Entkoppelung von Strom- und Gaspreis, den Abschluss eines Abkommens mit Italien und Slowenien zur Gasversorgung aus dem Süden. Stichwort Fachkräftemangel: Verstärken wir die überregionale Vermittlung offener Jobs, machen wir die Lehre noch attraktiver, ermöglichen wir Lehrlingsstipendien für Erwachsene, mehr Vollzeit statt Teilzeit, mehr Senioren im aktiven Erwerbsleben.Arbeiten wir stärker an Lösungen.

Köşe Yazarları | Autoren
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