Dr. Claudia Laschan

10.12.2025
Die industrielle Revolution hat den Kapitalismus über die Menschheit gebracht. Es kam zu einer Umgestaltung der sozialen Verhältnisse, der Lebensumstände und vor allem der wirtschaftlichen Situation. Einige wenige haben die Fabriken und die Produktionsmittel (Maschinen und andere Arbeitsgeräte) gehabt und die überwiegende Mehrheit musste für wenig Lohn in diesen Fabriken arbeiten. Und das meist unter schrecklichen Arbeitsbedingungen. Ungeschützt vor giftigen Emissionen, Hitze oder Kälte. Wer zu langsam war oder gebrechlich, wurde entlassen. Der Kapitalismus hat sich immer weiter entwickelt, arme Länder wurden ausgebeutet, es wurden wertvolle Rohstoffe gestohlen oder weit unter dem Wert gehandelt, sodass die armen Länder immer ärmer und die reichen Länder immer reicher wurden und werden. Die industrielle Revolution hat den Kapitalismus über die Menschheit gebracht. Es kam zu einer Umgestaltung der sozialen Verhältnisse, der Lebensumstände und vor allem der wirtschaftlichen Situation. Einige wenige haben die Fabriken und die Produktionsmittel (Maschinen und andere Arbeitsgeräte) gehabt und die überwiegende Mehrheit musste für wenig Lohn in diesen Fabriken arbeiten. Und das meist unter schrecklichen Arbeitsbedingungen. Ungeschützt vor giftigen Emissionen, Hitze oder Kälte. Wer zu langsam war oder gebrechlich, wurde entlassen. Der Kapitalismus hat sich immer weiter entwickelt, arme Länder wurden ausgebeutet, es wurden wertvolle Rohstoffe gestohlen oder weit unter dem Wert gehandelt, sodass die armen Länder immer ärmer und die reichen Länder immer reicher wurden und werden. Aber auch in den europäischen Staaten wie Österreich gibt es bis heute große Ungleichheiten. Im Laufe der Zeit haben sich immer wieder Verbesserungen für die arbeitenden Menschen ergeben, hauptsächlich aufgrund eines großen Engagements von mutigen Leuten aus der Arbeiterschaft. Immer mehr Menschen haben sich zusammengeschlossen zu Gewerkschaften, die Gesetze für die Rechte der Arbeitenden durchzusetzen. Vom 16-Stunden-Tag zum 8-Stunden-Tag, Kinderarbeit wurde abgeschafft und in Österreich gibt es gute Arbeitsschutzgesetze. Die Lohn- und Gehaltserhöhungen werden sozialpartnerschaftlich festgelegt. Das ist eine einzigartige Vorgangsweise, die es nur in Österreich gibt. Die Berufe sind nach Branchen eingeteilt, zum Beispiel Industrie, Dienstleistungen, Handel, Transport und Verkehr und viele weitere. Verhandelt wird zwischen Arbeitgeber- und ArbeitnehmervertreterInnen der jeweiligen Sparte wie zum Beispiel Handel. Es wird auf Augenhöhe verhandelt und bis jetzt ist es immer gelungen, einen Kompromiss zu erreichen. Da zeigt sich wieder, wie wichtig die Kommunikation ist.Trotzdem ist die Vermögensverteilung auch in Österreich sehr ungerecht. Das reichste 1% der Haushalte besitzt etwa 40% des gesamten Nettovermögens während die unteren 50% nur 2,5 bis 3% besitzen. Dieses starke Ungleichgewicht gilt als eines der höchsten in Europa und führt dazu, dass Vermögen nicht besser verteilt sondern bei einer kleinen Elite konzentriert ist. Das führt auch zu Unmut und Wut auf die ungerechten Verhältnisse. Daher ist es auch unverständlich, dass es keine Steuern auf große Vermögen gibt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung dafür wäre.Eine besonders üble weltweite Entwicklung ist, dass immer mehr reiche Menschen nur mehr von Börsengeschäften und Spekulation leben. Nach dem Motto „wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“ wird immer mehr Kapital angehäuft ohne wesentliche Arbeitsleistung. All das schadet der Demokratie, die Menschen können sich nicht mehr darauf verlassen, dass sie durch viel Arbeit zu Wohlstand kommen. Die Wohlhabenden können sich es immer irgendwie richten, die kümmern sich nicht um Moral, sie leben in Netzwerken, von denen wir alle keine Ahnung haben. Dazu kommt noch die Rüstungsindustrie, die jetzt boomt und die Gewinne in höchste Höhen treibt, auf Kosten des überwiegenden Teils der Menschheit. Der Kapitalismus ist kein Gewinn.
















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