Sayı | Ausgabe: 214 (14.08.2019)
Gelecek sayı | Nächste Ausgabe: 17.09.2019

25.04.2019

 

Eine junge Frau freut sich auf ihre neue Stelle bei einer Eventagentur. Sie ist fleißig und will etwas erreichen. Deshalb arbeitet sie oft 10 Stunden und mehr. Doch die Firma verlangt immer mehr, zahlt aber die Überstunden nicht. Als die junge Frau endlich Urlaub hat, ruft die Firma sie zurück an den Arbeitsplatz. Völlig entnervt gibt die junge Frau auf. Mit Hilfe der AK geht sie vor Gericht und bekommt schließlich über 6.000 Euro an Geld für unbezahlte Überstunden.Eine junge Frau freut sich auf ihre neue Stelle bei einer Eventagentur. Sie ist fleißig und will etwas erreichen. Deshalb arbeitet sie oft 10 Stunden und mehr. Doch die Firma verlangt immer mehr, zahlt aber die Überstunden nicht. Als die junge Frau endlich Urlaub hat, ruft die Firma sie zurück an den Arbeitsplatz. Völlig entnervt gibt die junge Frau auf. Mit Hilfe der AK geht sie vor Gericht und bekommt schließlich über 6.000 Euro an Geld für unbezahlte Überstunden.
Leider ist die junge Frau kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr wurden über 43 Millionen Überstunden weder bezahlt noch mit Zeitausgleich abgegolten. Das entspricht der „Gratis-Arbeit“ von rund 25.000 Vollzeitbeschäftigten. 
Aus der AK Arbeitsrechtsberatung ist das Problem seit Langem bekannt: Während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses fordern viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vergeblich die Bezahlung offener Überstunden ein. Andere trauen sich das gar nicht, aus Angst um ihren Job. Erst wenn das Arbeitsverhältnis zu Ende ist, wollen viele Arbeitnehmer offene Mehr- und Überstunden einklagen.
Doch in vielen Arbeitsverträgen steht, dass solche Ansprüche oft nach nur drei Monaten verfallen. So werden die Menschen ganz legal um ihr hart erarbeitetes Geld gebracht.  Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Ich setze mich daher für ein gesetzliches Verbot solcher Verfallsfristen ein.
Bis jetzt kommt der Arbeitgeber straffrei davon. Er muss, zuzüglich Zinsen nur das zahlen, was er sowieso schuldig geblieben ist. Das lockt immer mehr unseriöse Firmen, ihre Mitarbeiter zunächst mal nicht alle Überstunden zu zahlen, denn längst nicht alle Überstunden werden von den Beschäftigten dann eingeklagt. Deshalb fordere ich: Wer Überstunden mutwillig vorenthält, soll das Doppelte zahlen müssen.“
Die Arbeiterkammer hilft, wenn Sie um die Bezahlung ihrer Überstunden kämpfen müssen. Aber vor Gericht sind regelmäßige, aktuelle und minutengenaue Arbeitszeitaufzeichnungen notwendig, um unbezahlte Überstunden einzufordern. Arbeitszeit aufschreiben, das kann ganz einfach sein: Nutzen Sie am Smartphone die AK App Zeitspeicher unter www.ak-zeitspeicher.at

Köşe Yazarları | Autoren
Köşe Yazarları | Autoren