Sayı | Ausgabe: 214 (14.08.2019)
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27.12.2018

 

Fast 300.000 junge Menschen unter 35 Jahren in Österreich haben die Schule oder die Ausbildung mit 15 oder kurz danach abgebrochen. Die meisten haben danach keine andere Lehre oder Schule mehr angefangen. Damit können wir uns nicht abfinden. Denn ohne abgeschlossene Schul-oder Berufsausbildung haben diese jungen Menschen ganz schlechte Chancen, später eine gute Arbeit zu finden. Deshalb setze ich mich ein für mehr und bessere Berufsorientierung in der Schule. Fast 300.000 junge Menschen unter 35 Jahren in Österreich haben die Schule oder die Ausbildung mit 15 oder kurz danach abgebrochen. Die meisten haben danach keine andere Lehre oder Schule mehr angefangen. Damit können wir uns nicht abfinden. Denn ohne abgeschlossene Schul-oder Berufsausbildung haben diese jungen Menschen ganz schlechte Chancen, später eine gute Arbeit zu finden. Deshalb setze ich mich ein für mehr und bessere Berufsorientierung in der Schule. 
Und die Arbeiterkammer tut etwas: Im neuen Jahr wird die AK eine persönliche Bildungsberatung für Jugendliche und ihre Eltern anbieten. Damit die Jugendlichen und ihre Eltern, wissen, welche Möglichkeiten in eine gute Ausbildung es noch gibt, wenn es vielleicht in der Schule oder Lehre nicht gut läuft.
Das können und wollen wir ändern:  Die AK bietet schon seit Jahren mit der Berufsinfomesse L14 tausenden Jugendlichen ab 14 Jahren und ihren Eltern Beratung bei der Ausbildung oder Schulsuche an. Jetzt wird die AK das ergänzen: Mit dem Programm AK Bildungs-Navi werden die Jugendlichen und ihre Eltern persönliche Beratung zur Berufswahl bekommen. 
Schon jetzt im Angebot der AK sind Elterninfoabende an den Neuen Mittelschulen, Berufsorientierungs-Workshops und Trainings für fast 5.000 SchülerInnen, bei denen die Jugendlichen lernen, wie sie sich am besten bei Ausbildungsstellen und später für einen Job bewerben. Auch für MaturantInnen bietet die AK Wien Gruppenberatungen für Berufs- und Bildungswege nach der Matura an. 
Insgesamt unterstützt die AK Wien schon jetzt pro Jahr 30.000 Jugendliche und deren Eltern bei der Berufs- und Bildungswegentscheidung.
Aber auch die Regierung muss mehr dafür tun, dass junge Menschen zu einem Berufsabschluss kommen: In den Schulen muss das Unterrichtsfach Berufsorientierung nicht nur in der Neuen Mittelschule sondern auch in den Gymnasien geben, also für die 13-, 14-Jährigen, für die 15-Jährigen und für die 17-, 18-Jährigen. Und auch die Unternehmen müssen ihre Verantwortung bei der Ausbildung wieder stärker wahrnehmen und mehr jungen Menschen Lehrstellen anbieten.

Köşe Yazarları | Autoren
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